(Stand: 05.11.21)

Ist der Pool positiv, wurde mindestens ein Kind positiv auf SARS-CoV-2 getestet. Anhand der Einzelproben stellt das Labor über Nacht fest, wer eine positiv und wer eine negativ getestete Probe abgegeben hat. Wurde ein Kind positiv getestet, muss es sich sofort in häusliche Isolation begeben. Das Labor ist gesetzlich verpflichtet, den Befund an das Gesundheitsamt zu melden. Dieses setzt sich dann mit den Erziehungsberechtigten in Verbindung. Die Kinder, die aus ihrer Einzelprobe ein negatives Testergebnis erhalten haben, besuchen in den folgenden Tagen weiter die Schule. Gegebenenfalls werden die Erziehungsberechtigten weiterer Kinder kontaktiert, für den Fall, dass Mitschülerinnen und Mitschüler direkten und unmittelbaren Kontakt hatten und sich ebenfalls in Quarantäne begeben müssen. Dafür wird durch das Gesundheitsamt jeder Einzelfall unter Berücksichtigung der Gegebenheiten vor Ort bewertet.

Ist der Pool positiv, liegen aber die Einzelergebnisse nicht rechtzeitig bis Unterrichtsbeginn vor, so müssen die betroffenen Kinder der Klasse (=des Pools)bis zur Auswertung der Einzelproben oder bis zum Vorliegen eines negativen PCR-Tests (Testzentrum) in häusliche Quarantäne. Ein Selbsttest ist nicht ausreichend. Die Erziehungsberechtigten der Kinder werden am Morgen informiert.

Künftig werden auch die Testungen nach einem bestätigten Infektionsfall in einer Klasse intensiviert. Ab dem Tag, an dem die infizierte Person zuletzt den Unterricht besucht hat, müssen eine Woche lang an allen Unterrichtstagen negative Testnachweise erbracht werden oder vorliegen. Diese Regelung gilt an allen Schularten und jeweils für die ganze Klasse, der die infizierte Schülerin bzw. der infizierte Schüler angehört. An Schulen, an denen PCR-Pooltests durchgeführt werden, wird innerhalb dieser Woche jeweils für alle Schülerinnen und Schüler am Montag zu Unterrichtsbeginn – wenn an diesem Tag kein PCR-Pooltest stattfindet – ein (zusätzlicher) Selbsttest durchgeführt. Es wird zusätzlich empfohlen, an Tag 5 nach dem letzten Kontakt zum bestätigten Infektionsfall einen Selbsttest in der Klasse durchzuführen, falls an diesem Tag kein PCR-Pooltest vorgesehen ist. Fällt Tag 5 auf ein Wochenende oder einen Feiertag, wird der Test am nächstfolgenden Schultag nachgeholt, jedoch ebenfalls nur, sofern dann kein PCR-Pooltest vorgesehen ist.

Die zuständige Kreisverwaltungsbehörde kann im Einzelfall die Teilnahme an den intensivierten Testungen auch für geimpfte oder genesene Schülerinnen und Schüler sowie zusätzliche Testungen auch für geimpfte oder genesene Lehrkräfte und sonstige an der Schule tätige Personen anordnen.

Schülerinnen und Schüler, die nicht an den schulischen Testungen teilnehmen, müssen nach einem bestätigten Infektionsfall für die Teilnahme am Präsenzunterricht einen externen Testnachweis nach den Vorgaben des § 3 der 14. BayIfSMV erbringen. Externe Testnachweise dürfen dabei nicht älter als 24 Stunden (POC-Antigen-Schnelltest) bzw. 48 Stunden (PCR-Test) sein. Diese Regelung gilt unabhängig von der Schulart.

Zeigt der Selbsttest ein positives Ergebnis an, so muss die betroffene Schülerin bzw. der betroffene Schüler von anderen Personen isoliert und – sofern möglich – von den Erziehungsberechtigten abgeholt oder nach Hause geschickt werden. Die Schulleitung informiert das örtliche Gesundheitsamt über das positive Testergebnis. Bitte beachten Sie hierzu die Datenschutzhinweise. Da es auch möglich ist, dass der Selbsttest ein „falsch-positives“ Testergebnis anzeigt, wird das örtliche Gesundheitsamtes immer einen PCR-Test anordnen, um das Testergebnis zu überprüfen. Erst wenn der PCR-Test ebenfalls positiv ist, liegt tatsächlich eine nachgewiesene SARS-CoV-2-Infektion vor.

 

Datenschutzhinweise für Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und sonstige an der Schule tätige Personen (ab 07.06.2021)

Hinweise zur Verarbeitung von personenbezogenen Daten im Zusammenhang mit der Selbsttestung bzw. der Vorlage eines negativen Testergebnisses zur Teilnahme am Präsenzunterricht und an Präsenzphasen des Wechselunterrichts, der Notbetreuung und der Mittagsbetreuung und des Ganztags Im Folgenden informieren wir Sie über die Verarbeitung Ihrer bzw. der personenbezogenen Daten Ihrer Kinder im Zusammenhang mit der Durchführung eines Selbsttests bzw. der Vorlage eines negativen Ergebnisses eines PCR- oder POC-Antigentests zur Teilnahme am Präsenzunterricht und an Präsenzphasen des Wechselunterrichts, der Notbetreuung und Mittagsbetreuung, welche gemäß § 20 der 13. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (13. BayIfSMV) erfolgt. Verantwortlich für die Datenverarbeitungen ist die Schule. Dies gilt sowohl für Schülerinnen und Schüler, für die an der Schule Selbsttestungen stattfinden bzw. die ein negative Testergebnis vorzulegen haben, als auch für Lehrkräfte und sonstige an Schulen tätige Personen, die der Schule versichern, dass das Testergebnis eines außerhalb der Schule und ohne Aufsicht vorgenommenen Selbsttests negativ ausgefallen ist oder die einen Selbsttest unter Aufsicht in der Schule durchführen, soweit das Testergebnis für außerschulische Zwecke Verwendung finden soll. Zwecke und Rechtsgrundlagen für die Verarbeitung Ihrer Daten: Die Schule verarbeitet die Dokumentation des Testergebnisses (bzw. bei Lehrkräften und sonstigen an Schulen tätigen Personen ggf. die Versicherung des negativen Testergebnisses) für den schulischen Zweck zur Aufrechterhaltung der Veranstaltungen nach § 20 Abs. 2 der 13. BayIfSMV sowie auf Antrag für eine Bestätigung zur Verwendung für außerschulische Zwecke (Rechtsgrundlage: Art. 85 Abs. 1 Bayerisches Gesetz über das Erziehungs- und Unterrichtswesen – BayEUG i. V. m. § 20 Abs. 1 und Abs. 2 der 13. BayIfSMV). Empfänger von personenbezogenen Daten: Es ist aufgrund der Gegebenheiten an der Schule anzunehmen, dass anderen Schülerinnen und Schülern das Testergebnis bekannt werden kann; bei einem positiven Selbsttest spätestens dann, wenn die betroffene Schülerin bzw. der betroffene Schüler von der Klasse zum Infektionsschutz bis zu ihrer bzw. seiner Abholung durch die Erziehungsberechtigten bzw. die betroffene Lehrkraft isoliert wird. Wie auch in anderen schulischen Situationen wird jedoch auf größtmögliche Sensibilität im Umgang mit einem positiven Testergebnis geachtet. Zeigt ein in der Schule unter Aufsicht einer von der Schulleitung beauftragten Person von einer Schülerin oder einem Schüler durchgeführter Selbsttest ein positives Ergebnis, so teilt die Schulleitung dieses Ergebnis und den Namen sowie die weiteren in § 9 Abs. 1 IfSG genannten Angaben (soweit bekannt) zu der betreffenden Schülerin oder zu dem betreffenden Schüler unverzüglich dem Gesundheitsamt mit, in dessen Bezirk sich die Schule befindet (§ 8 Abs. 1 Nr. 7 i.V.m. § 6 Abs. 1 Nr. 1 Buchstabe t IfSG). Das Gesundheitsamt ordnet eine PCR-Testung zur Überprüfung des Testergebnisses an und übernimmt das Management des Falls. Dauer der Speicherung der personenbezogenen Daten: Das Testergebnis wird in geeigneter Weise außerhalb der Schülerunterlagen bzw. Personalakten dokumentiert; die Dokumentation des Ergebnisses wird in der Schule bei Sicherstellung eines hinreichenden Schutzes vor unbefugten Zugriffen aufbewahrt und im Anschluss in geeigneter Weise vernichtet. Die Dokumentation des Testergebnisses (bzw. bei Lehrkräften und sonstigen an Schulen tätigen Personen ggf. die Versicherung des negativen Testergebnisses) wird im Rahmen des Erforderlichen höchstens 14 Tage in der Schule aufbewahrt. Ihre Rechte: Als Betroffener einer Datenverarbeitung haben Sie bei Vorliegen der gesetzlichen Voraussetzungen die folgenden Rechte, die gegenüber der Schule ausgeübt werden können: Recht auf Auskunft über die zu Ihrer Person gespeicherten Daten (Art. 15 DSGVO); Recht auf Stand 04.06.2021 Berichtigung (Art. 16 DSGVO); Recht auf Löschung oder Einschränkung der Verarbeitung (Art. 17 und 18 DSGVO); Recht auf Datenübertragbarkeit (Art. 20 DSGVO); Recht, ihre Einwilligung jederzeit zu widerrufen; Widerspruchsrecht (Art. 21 Abs. 1 Satz 1 DSGVO). Unabhängig davon besteht ein Beschwerderecht beim Bayerischen Landesbeauftragten für den Datenschutz, der unter folgenden Kontaktdaten erreicht werden kann: Postanschrift: Postfach 22 12 19, 80502 München, Adresse: Wagmüllerstraße 18, 80538 München, Telefon: 089 212672-0, Telefax: 089 212672-50, EMail: poststelle@datenschutz-bayern.de, Internet: https://www.datenschutz-bayern.de. Weitere Informationen: Nähere Informationen zum Datenschutz, insbesondere die Kontaktdaten des/der Datenschutzbeauftragten der Schule und nähere Informationen zu den Rechten der Betroffenen finden sich in den Datenschutzhinweisen auf unserer Schulhomepage https://www.grundschule-gunzenbach.de oder können bei der Schulleitung erfragt werden.